mac | Manches ist einfacher als man denkt …
Man sollte nicht immer alles so hinnehmen, was Andere so schreiben — egal wie sehr man ihnen Profession anerkennt. Bestes Beispiel ist der Artikel von MacMacken zum Thema IPv6-Privatsphäre. Da verweist er auf einen Artikel der Zeitschrift c´t in dem es um die Privacy Extension für IPv6 geht und darum, das diese bei OSX nicht per Default aktiviert sind. Eine Aufklärung, wie man diese denoch bei OSX aktiviert wird aufgezeigt. Da dieses Aktivierung per sysctl (also per Befehlszeile) erfolgt, ist sie somit auch nicht Neustart-sicher. Die Lösung der c´t lautet daher ihren selbstgebauten LaunchDaemon herunterzuladen und zu installieren. Dabei gibt es, wie auch bei anderen *nix/BSD-Betriebssystemen, eine deutlich einfachere Lösung:
Man lege eine Datei /etc/sysctl.conf mit dem Inhalt
net.inet6.ip6.use_tempaddr=1
an und nach einem Reboot kann man mit dem Befehl
sudo sysctl net.inet6.ip6.use_tempaddrherausfinden, das das Ergebnis
ist und somit die Einstellungen wirken.
Es hilft in Zukunft also durchaus mal nachzudenken und das auszuprobieren, was bei anderen *nix/BSD-Betriebssystemen auch funktioniert — auch eine mehr oder minder renomierte Zeitschrift wie die c´t kann sich irren. Übrigens verweist Apple in seinen man-Pages selbst auf sysctl.conf
.




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