blog | flattritis

Es geht nun schon einige Tage durch die Presse: flattr ist da. Wie immer bei neuen Dinge habe ich mich gefragt: Hat die Welt darauf gewartet? Ich denke nicht, aber inzwischen habe ich festgestellt, das Admartinator ganz recht hat, wenn er einmal auf die typische Nörgelei der Deutschen eingeht und klar stellt, das es z.B. bei Twitter anfänglich nicht anders war:  Anfängliche Skepsis, aber inzwischen kann man davon reden,  das es sich etabliert hat.  Durch macfidelity habe ich mich nochmal dazu gezwungen mich mit der Thematik flattr auseinanderzusetzen und mir meine Gedanken dazu zu machen.

Ich finde das Prinzip flattr gut, denn es gibt dem Ersteller die Möglichkeit konkreter eine Rückmeldung über die Qualität seiner Arbeit zu bekommen – egal ob da zum Schluss Geld bei rum kommt oder nicht, denn wegen Geld wird wohl in den seltensten Fällen gebloggt. Die große Frage ist nur: Wird es ein Geek-Tool blieben, mit dem sich Blogger untereinander auf die Schulter klopfen, oder aber erstellen sich gerade die reinen Konsumenten einen flattr-Account und bewerten fleissig die Arbeit derer, von denen sie profitieren?!

Nachtrag: Meine Beiträge sind eher technischer/erklärender Natur und somit dürfte der Mehrwert für den geneigten Leser eher hoch sein – ein Grund, warum ich beim flattr-Experiment (mehr ist es für mich wirklich nicht) mitmache. Auch werde ich selbst gerne denen, die bei flattr mitmachen und für mich interessante, lehrreiche Texte veröffentlichen, diese Arbeit honorieren – wohl aber eher nach dem Prinzip: Klasse statt Masse!

Was denkt ihr? Wird sich flattr durchsetzen? Was spricht für, was gegen die Nutzung von flattr?

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