mac | programme und ihre einstellungen neu laden

Bis vor OSX Mavericks war es schlicht DER Tipp um rumzickende Programme wieder zu bändigen: Löschen des sogenannten preference file – damit ist die Einstellungsdatei (ähnlich der Registry bei Windows) gemeint, welche im Ordner Library/Preferences unter jedem Benutzer zu finden ist. Aber Apple macht es einem mit der Zeit nicht unbedingt einfacher. Nachdem mit einer früheren Version von OSX zuerst im jeweiligen Benutzerordner der Unterordner Library versteckt wurde, werden nun die Einstellungsdateien zwischengespeichert, d.h. es nicht nicht einfach so möglich ein Programm „auf Anfang“ zurückzusetzen, in dem man die Einstellungsdatei löscht.

Aber für alles gibt es mehr als eine Lösung 🙂

  1. Wenn man nur Änderungen an einer Einstellungsdatei vornehmen will, dann kann man dies mit dem Kommando defaults erreichen – die Änderungen werden dann an den Cache weitergeleitet. Auf das WIE möchte ich hier nicht eingehen, da es den Rahmen dieses Artikel sprengen würde.
  2. Wenn man die Änderungen mit einem PLIST-Editor (also einem Editor, der das Format von Einstellungsdateien kennt) durchführt, muß man anschliessend die Einstellungsdatei mit dem Befehl
  3. defaults read DATEINAME

    einlesen.

  4. Wenn man aber eine Einstellungsdatei einfach nur löschen will, damit das Programm wieder auf den Urzustand zurückgesetzt wird, dann muß man nach dem Löschen der Einstellungsdatei (das das entsprechende Programm dabei geschlossen sein muß, erklärt sich ja von selbst) folgenden Befehl ausführen
  5. killall cfprefsd

    Damit ist der Bann gebrochen und beim nächsten Starten des jeweiligen Programms wird eine jungfräuliche Einstellungsdatei erstellt.

Der Fairness halber sei darauf hingewiesen, dass ich dies nicht alleine herausgefunden habe, sondern selbst in die Apple-Falle getappt bin und nach Hilfe im Weiten Netz gesucht habe. Fündig bin ich bei AskDifferent geworden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.