Archiv der Kategorie: debian

debian | Node.JS Applikationen als systemd-Service

Letztens bin ich auf ein recht neues Projekt gestossen, was als Node.JS Applikation realisiert wurde. Es handelt sich um Mailtrain – ein Newsletter-Service, der selbst gehostet werden kann. Das Ganze sieht recht vielversprechend aus, so dass ich eine Testinstallation, wie immer bei mir, in einer eigenen VM wagte. Und schon bin ich darüber gestolpert, dass es dafür kein Init-Skript oder systemd.service gibt. Und da es mich etwas Zeit gekostet hat mir die Informationen dafür zusammenzutragen, möchte ich das hier mal fix aufschreiben.

In den Mailtrain-Sources gibt es ein upstart-Skript, aber kein systemd.service, aber als Anhaltspunkt schon mal nicht schlecht. Nach einiger Lektüre auf den verschiedensten Webseiten habe ich mir dann folgende Datei unter /etc/systemd/system erstellt:

[Unit]
Description=Mailtrain - a Node.JS newsletter app

[Service]
Environment="NODE_ENV=production"
WorkingDirectory=/srv/mailtrain
ExecStart=/usr/bin/node index.js >> /var/log/mailtrain.log 2>&1
Type=simple
Restart=always
RestartSec=10

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Nun kann man den Dienst mit

systemctl enable mailtrain.service

installieren und mit

service mailtrain start

starten.

Ich denke, das man dies als Vorlage für andere Node.JS Applikationen nehmen kann.

debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst – der Client-Teil

Ich hatte es schon lange versprochen, es wurde auch schon per Kommentar eingefordert und doch bin ich bisher nicht dazu gekommen: Die Erklärung, wie man für einen selbstgehosteten DynDNS-Dienst den Client so konfiguriert, dass er seinen DNS-Eintrag dynamisch aktualisieren kann.

In der folgenden Erklärung gehe ich davon aus, dass der Server, wie in dem Artikel debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst beschrieben, konfiguriert und funktionsfähig ist. Denn dann können wir uns an den Client-Teil machen.

debian | Einbruchsdetektierung

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich darüber gestolpert bin, aber es ist schon einige Zeit her, dass ich folgenden Vorschlag des Linux-Magazins auf meinen Servern umgesetzt habe. Auch wenn ich den Titel des Artikels „Türspion“ etwas unpassend finde, da ich ja nicht über einen Einbrecher vor der Tür informiert werden, sondern wenn er bereits schon im System ist, so fand ich die Idee doch recht charmant. Es geht um die automatische Benachrichtigung des Systems bei einem Einbruch in meine Server. Das Problem besteht ja darin, dass ein Einbrecher, nachdem er in das System eingedrungen ist, natürlich versucht alle Spuren zu verwischen. Deswegen muß eine Detektierung so zeitig wie möglich nach dem Einloggen erfolgen. Zu weiteren Infos verweise ich auf den Artikel im Linux-Magazin.

mysql | phpmyadmin für entfernte Server einrichten

phpmyadmin-AnmeldemaskeWenn man einen MySQL-Server betreut und nicht so versessen auf die Kommandozeile ist, dann nimmt man gerne phpmyadmin als GUI. Hat man nun mehrere MySQL-Server zu betreuen, dann ist man fast dazu geneigt auf jeden der Server phpmyadmin zu installieren. Das Problem dabei: Um phpmyadmin nutzen zu können sind auf dem Server jede Menge Pakete zu installieren und dann muss man auch noch einen Webserver (Apache2 meist) installieren. Wie es anders geht, will ich mit diesem Artikel zeigen.

debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst

DynDNS steht für Dynamisches DNS. Normalerweise ist DNS relativ statisch – schon alleine, weil die TTL (Time-to-live) einer DNS-Zone, üblicherweise bei einem Tag liegt, d.h. die DNS-Server fragen die entsprechende DNS-Zone nur einmal am Tag nach Aktualisierungen ab. Außerdem werden die Einträge in den DNS von einem Administrator gemacht. In bestimmten Fällen ist es aber nützlich, wenn Clients sich selber im DNS registrieren können und diese Änderungen allen anderen DNS-Servern zeitnah zur Verfügung stehen. Genau das macht Dynamisches DNS – ausführlicher und bestimmt auch besser erklären kann das Wikipedia.

Das klassische Beispiel ist der DSL-Router zu Hause, der durch DynDNS aus dem Internet mit einem Namen adressierbar ist und man dadurch auf Rechner zu Hause leichter zugreifen kann.

Ich habe jahrelang einen DynDNS-Client auf meinem Router benutzt und hatte einen Account bei dyndns.org. Als ich letztens wieder einmal auf meinen Router zugreifen wollte, ging das aber leider nicht und als ich dann in meinem dyndns.org-Account nachschaute, musste ich sehen, dass mein Host-Eintrag gelöscht wurde. Problem bei solchen DynDNS-Anbietern, welche kostenfrei sind, ist nämlich der Fakt, dass man regelmäßig den Hosteintrag aktualisieren muß. Warum auch immer das nicht funktioniert hat (mein Router hat zur Zeit ne Uptime von 64 Tagen) – ich war es leid und habe mal geschaut, ob man das nicht auch selbst machen kann.