Schlagwort-Archive: how to

debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst – der Client-Teil

Ich hatte es schon lange versprochen, es wurde auch schon per Kommentar eingefordert und doch bin ich bisher nicht dazu gekommen: Die Erklärung, wie man für einen selbstgehosteten DynDNS-Dienst den Client so konfiguriert, dass er seinen DNS-Eintrag dynamisch aktualisieren kann.

In der folgenden Erklärung gehe ich davon aus, dass der Server, wie in dem Artikel debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst beschrieben, konfiguriert und funktionsfähig ist. Denn dann können wir uns an den Client-Teil machen.

debian | selbstgehosteter DynDNS-Dienst

DynDNS steht für Dynamisches DNS. Normalerweise ist DNS relativ statisch – schon alleine, weil die TTL (Time-to-live) einer DNS-Zone, üblicherweise bei einem Tag liegt, d.h. die DNS-Server fragen die entsprechende DNS-Zone nur einmal am Tag nach Aktualisierungen ab. Außerdem werden die Einträge in den DNS von einem Administrator gemacht. In bestimmten Fällen ist es aber nützlich, wenn Clients sich selber im DNS registrieren können und diese Änderungen allen anderen DNS-Servern zeitnah zur Verfügung stehen. Genau das macht Dynamisches DNS – ausführlicher und bestimmt auch besser erklären kann das Wikipedia.

Das klassische Beispiel ist der DSL-Router zu Hause, der durch DynDNS aus dem Internet mit einem Namen adressierbar ist und man dadurch auf Rechner zu Hause leichter zugreifen kann.

Ich habe jahrelang einen DynDNS-Client auf meinem Router benutzt und hatte einen Account bei dyndns.org. Als ich letztens wieder einmal auf meinen Router zugreifen wollte, ging das aber leider nicht und als ich dann in meinem dyndns.org-Account nachschaute, musste ich sehen, dass mein Host-Eintrag gelöscht wurde. Problem bei solchen DynDNS-Anbietern, welche kostenfrei sind, ist nämlich der Fakt, dass man regelmäßig den Hosteintrag aktualisieren muß. Warum auch immer das nicht funktioniert hat (mein Router hat zur Zeit ne Uptime von 64 Tagen) – ich war es leid und habe mal geschaut, ob man das nicht auch selbst machen kann.

mac | simples wake on lan

In der gesamten relevanten Computerwelt kann man, wenn man einen entfernt stehenden Computer bedienen will der ausgeschaltet, aber im Standby ist, das sogenannte Wake on Lan benutzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Computer via Wake on Lan zu wecken, die meist genutzteste ist aber das Magic Packet. Aber kann das auch ein Mac? Die klare Antwort darauf lautet: Ja, aber …

mac | WM und EyeTV – Vuvuzelas filtern mit Boardmitteln

Es wurde schon viel im Netz zum Thema Vuvuzela geschrieben. Die Meinungen zu diesen Krachmachern gehen weit auseinander – viele mögen sie nicht und wollen den Klang der Vuvuzelas gerne herausgefiltert werden. Da mit einer Filterung auch der allgemeine Klang verändert wird kann ich durchaus nachvollziehen, warum die Fernseh- und Radiosender nur sehr sanft an der Klangschraube drehen wollen – egal was die Presselandschaft so fordert. Deswegen finde ich den Ansatz über die Filterung den Zuschauer entscheiden zu lassen gut. Klar wäre es schön, wenn das wie bei der BBC geplant funktionieren würde, aber wenn nicht so, dann muss es eben anders gehen.